Fort-Prinz-Karl

Fort Prinz Karl

I. Das Fort Prinz Karl in Großmehring

Gegenstand der vorliegenden Betrachtung ist das Fort Prinz Karl, Teil des Gürtels von Außenforts der ehemaligen Bayerischen Landesfestung Ingolstadt. Es liegt rund 10 Kilometer westlich von Ingolstadt - an der ehemaligen Fort- und Kriegsstraße auf dem Gemeindegebiet von Großmehring, südlich des Ortsteils Katharinenberg, auf dem so genannten Großen Weinberg (auf 440 Meter über NN). Das Fort VI - später, 1895, nach Prinz Karl von Bayern benannt - entstand zwischen April 1877 und Dezember 1881. In Nord-Süd-Richtung erstreckte es sich über 300 m, in Ost-West-Richtung über 180 m. Als Baumeister wird Georg Storch  genannt. Restarbeiten wurden bis Ende des folgenden August abgeschlossen. Das Fort mit trockenem Graben und 22 Wallgeschützen wurde dann im Zuge der Verstärkungsarbeiten an den Außenforts zwischen September 1889 und Juni 1892 ertüchtigt. Dabei wurden 1888 / 89 die innere Anschlussbatterie und 1889 / 90 die rechte äußere Batterie errichtet.1895 / 96 erfolgte ein weiterer Umbau - eine linke äußere Anschlussbatterie war aus topographischen Gründen (dem in Richtung der Ortschaft Katharinenberg stark abschüssigen Terrain) nicht möglich.

 

II. Eine festungsbaugeschichtlich einzigartige Anlage

Fort Prinz Karl entstand ursprünglich als so genanntes Biehlersches Einheits- und Normalfort. „ Dieser Typ wurde während der elfjährigen Dienstzeit des Generalmajors von Biehler im deutschen Reichsgebiet ca. 70-Mal gebaut[1].

Dennoch gilt das Fort Prinz Karl heute als einziges noch erhaltenes Beispiel dieses Forttypus, das überdies nahezu unverfälscht erhalten ist. (Korrekterweise muss angefügt werden, dass es neben dem Großmehringer Fort noch das Fort Hahneberg bei Spandau gibt, das jedoch auf Grund späterer Nutzungen stark verändert wurde.) Auch von den Nachbarforts des 40 Kilometer im Umkreis umfassenden Fortgürtels in Ingolstadt ist Prinz Karl das einzige noch erhaltene. Mit besonderer Betonung ist fest zu stellen: „Das Fort Prinz Karl stellt eine in der Festungsbaukunst der Militärgeschichte einzigartige Anlage dar. Es hat in seiner Denkmaleigenschaft zweifellos europaweite Bedeutung.

 

III. Die früheren Ingolstädter Festungen

Da das Fort Prinz Karl Teil der Landesfestung Ingolstadt war, erscheint es angebracht, die festungsgeschichtliche Entwicklung der Stadt in knapper Form zu umreißen.

Ausgangspunkt ist dabei immer die Tatsache, dass Stadt und Raum Ingolstadt schon von Alters her einen hohen strategischen Wert hatten und schon im Zusammenhang mit der ersten urkundliche Erwähnung der Stadt (806 in einer Reichsteilungsurkunde Kaiser Karls des Großen) von einer „militärischen" Präsenz an diesem wichtigen Flussübergang (über eine seinerzeit stark mäandrierenden Donau) in Kreuzung mit zentralen Verkehrsachsen in nord-südlicher Richtung und solchen längs des Flusses auszugehen ist.

Die mittelalterliche Stadt war nach der großen Stadterweiterung von einer wehrhaften Mauer umgeben, von denen noch Partien und vor allem das so genannte Kreuztor von 1385 erhalten sind und die Ingolstadt den Beinamen ad centum turres - „die Hunderttürmige" - eintrug.

Von einer landesbedeutsamen Fortifikation ist dann mit der Renaissancefestung auszugehen, womit die strategische Bedeutung der Stadt als Verkehrsknoten der Straßen längst der Donau von Regensburg nach Ulm und der quer dazu verlaufenden Achsen des Nürnberg-Amberger-Raum in die Münchner und Augsburger Gegend Aufmerksamkeit erfuhr. Wichtig war ferner die Randlage Ingolstadts als nördlicher Grenzpunkt - erst mit dem Hinzukommen Frankens und Bayerns neuer Rolle als Königreich von Napoleons Hilfe rückte Ingolstadt in „des Landes Mitte" was heute allzu häufig übersehen wird. Hinzu kam die Notwendigkeit, den Flussübergang zu sichern, zumal die nächst gelegenen Brücken (nach Osten in Neuburg, nach Westen in Regensburg) außerhalb des eigenen Territoriums lagen. Herzog Wilhelm IV. befahl daher den Ausbau zur Landesfestung, der ab 1537 begann. Wichtigster Architekt des bis 1572/ 73 dauernden Baus war Reinhard Graf Solms zu Münzberg.

Grundkonzept war es dabei, vor die alte und zu erhaltende mittelalterliche Stadtmauer einen Erdwall mit vorgelagertem Graben zu setzen - auf ihn sollten entsprechende Geschütze postiert werden. An bestimmten Eckpunkten der (nur nördlich der Donau liegenden) Festung wurden Bastionen aufgemauert, von denen aus der Graben bestrichen und die benachbarten Wälle durch flankierendes Feuer geschützt werden konnten. (Erhaltene Beispiel dafür sind etwa die Harderbastei und die Kugelbastei).

Erst im Dreißigjährigen Krieg wurden auch südlich der Donau, am so genannten Brückenkopf Festungsanlagen errichtet. Tatsache ist, dass Ingolstadt als einzige bedeutende Stadt in Bayern von Gustav Adolphs Truppen nicht eingenommen wurde. Tatsache ist ferner, dass von der Eselsbastei - der am östlichen Punkt an den Fluss angelehnten Position, wo heute ein Kongresszentrum entsteht - dem Schwedenkönig bei einem Erkundungsritt sein Schimmel unter dem Leibe weggeschossen wurde. Das Ereignis zeigt ein Gemälde im Bayerischen Armeemuseum; der ausgestopfte Schimmel steht im Stadtmuseum.

Nach dem Dreißigjährigen Krieg wurden die Anlagen der Renaissancefestung verstärkt und umgebaut. Wichtigster Architekt der 1654 bis 1662 durchgeführten Arbeiten war Christoph Heidemann. Obwohl Bayern (wie ganz Europa) ausgeblutet, an Menschen dezimiert und wirtschaftlichen zu Grunde gerichtet war, stellte man unter Kurfürst Ferdinand Maria unmittelbar nach Kriegsende (1651 bis 1653) 20.000 Gulden, dann für die Bauperiode 1654 bis 1662 die gewaltige Summe von 260.000 Gulden für den Festungsbau zur Verfügung. Im Rahmen dieses Baus der Barockfestung wurde am Wall die innere Grabenwand erhöht; vor den vorhandenen Basteien wurden weitere, durch einen nassen Graben getrennte Bastionen aufgeführt. Eine Reihe von Namen und Begriffen sind den alten Ingolstädtern noch heute geläufig, etwa wenn von der Eselsbastion die Rede ist, von der Feldkirchner Raveline vor der Roßmühle: hier führte der Weg über zwei Brücken hinaus nach Feldkirchen.

Im Spanischen Erbfolgekrieg wurde Ingolstadt 1704 durch die Truppen des Türkenlouis - des Markgrafen Ludwig von Baden - belagert. Die Festung brauchte aber ihre militärische Eignung nicht unter Beweis zu stellen, da die Belagerung auf Grund des gegnerischen Sieges in der Schlacht bei Höchstätt aufgehoben wurde.

Im Österreichischen Erbfolgekrieg fand 1745 eine (Schein-)Belagerung durch kaiserliche Truppen satt. Die im Wesentlichen französische Besatzung unter General Grandville kapitulierte (ohne Not). In gewisser Hinsicht ist es nicht gänzlich grundlos, wenn gelegentlich ingolstädtisch-lokalpatriotisch Gesinnte formulieren, die Festung Ingolstadt sei nie eingenommen worden, sondern - einmal - von einem verräterischen - französischen- Kommandanten (kampflos) an die Österreicher übergeben worden, wobei dem Feind abgesehen von der Festung 115 Geschütze und über 10.000 Feuerwaffen in die Hand fielen.

Und es kam Napoleon. Diese Epoche der bayerischen Landesgeschichte, ebenso wie die damit verbundenen lokalgeschichtlichen Aspekte im kleinen und der europäischen folgen im Großen wird die 2015 in Ingolstadt vorgesehene Landesausstellung mit dem Arbeitstitel „Bayern und Napoleon" als eine der spannendsten Epochen der politischen wie der Geistes- und Kulturgeschichte in vielen Details aufarbeiten.

Es kam also Napoleon und die Kaiserlich Österreichischen Truppen übergaben 1800 nach dem Waffenstillstand von Hohenlinden die Festung Ingolstadt wieder kampflos. Spötter witzeln erneut: Die Festung Ingolstadt sei nie im Kampf erobert worden, sondern habe sich, in die Jahre gekommen, wie eine alte Jungfer, zwar geziert, aber letztlich nicht ohne eine gewisse Neigung, ergeben.

 

IV. Das schwarze Jahr

1800: Für die Stadt Ingolstadt und das gesamte Umland war es das rabenschwarze Jahr schlechthin. Die Universität wurde von Ingolstadt weg verlegt nach Landshut, später dann nach München, wohin sie von vornherein gehört hätte: Eine Universität gehört im 19. Jahrhundert dorthin, wo das Zentrum der Wirtschaft und die politische Macht sitzt. Nur wollte der damalige Kurfürst mit den ach so gescheiteren Herrn Professor nichts zu schaffen haben Die Lehrer sollten ihm, bei Hofe, durch ihren Umgang das Leben nicht vergällen. Das reparierte dann König Ludwig I. - derselbe, der auch die Geschichte mit der Landesfestung wieder in Ordnung bringen würde, übrigens auch die Angelegenheiten der Säkularisation.

Ingolstadt verlor mit Universität und der Festung praktisch beide (wirtschaftlichen) Standbeine, denn auch die Festung wurde 1801 geschleift, dann in Parzellen verkauft. Ingolstadt stand vor dem Aus. Manche Gewerbezweige gingen ganz ein. Die Einwohnerzahl sank auf einen Stand wie zu Ende des Dreißigjährigen Kriegs, und die Stadt stand in Gefahr, in die Unbedeutendheit eines Provinznestes abzusinken. Aus dieser Gefahr rettet sie der Entschluss, in Ingolstadt die neue Landesfestung zu errichten.

 

V. Planungen

Napoleon sollte es rasch bedauern, dass Ingolstadt geschleift worden war. Schon 1804 kam es zu ersten Überlegungen, eine neue Festung zu errichten.1805 erlebte Bayern, wie es sich anfühlt, einen Krieg zu führen, ohne sich auf eine veritable und verlässliche Festung stützen zu können. In diesem Jahr zog man auch erste Konsequenzen: jeglicher Verkauf militärischer Grundstücke wurde verboten, der weitere Abbau von Festungswerken, die Verfüllung der Gräben untersagt.1806 erfolgte der Beschluss, die Festung wieder aufzubauen.

Die Standortentscheidung war nicht einfach. Es kam darauf an, welche politische Grundeinstellung man pflegen mochte. Will heißen: welches Feindbild man in die Zukunft extrapolierte. Würde man eher mit Frankreich gegen Österreich oder doch eher mit Österreich gegen Frankreich ziehen? Sollte man eine Festung im ersten Fall bei Regensburg oder Passau bauen - oder im zweiten Fall lieber gegen Frankreich hin orientierte?

Eine Entscheidung für Ingolstadt galt als nicht unvernünftig. Die Stadt lag nun- nach der Erhebung zum Königreich und dem Zuwachs an Territorium im Norden (heraus geführt aus der einstigen, oben erwähnten, Grenz- und Randlage) fast exakt im geographischen Mittelpunkt des neuen Staates und damit von einem potenziellen österreichischen oder französischen Kriegsschauplatz zu den Grenzen hin gleich weit entfernt - zumal die Mobilisierung seinerzeit recht gut zwei Wochen vor Beginn der Hostilitäten lag, Zeit genug also zur Verfügung stand, nach Osten oder nach Westen hin zu marschieren , von einem „zentralen Waffenplatz" her. „Es war der damals sehr angesehene Oberst de Cologne, welcher erstmals die zu bauende Festung Ingolstadt als Zentralwaffenplatz Bayerns charakterisierte."[2] In der Armee setzte sich auch schon bald die Überzeugung durch, dass die Bayerischen Streitkräfte dem Angreifer, gestützt auf die Festung Ingolstadt würden standhalten können, bis die Hilfe des Verbündeten eintraf. War also Österreich der Gegner, dann würde man aushalten bis französische Truppen eintrafen, drohte ein Angriff der französischen Armee, dann würde man erfolgreich Widerstand leisten, bis die Hilfe aus Österreich eintraf."

Letztlich ging es bei der Diskussion auf bayerischer Entscheiderebene um die Landesinteressen, die sich keineswegs zwangsläufig mit denen des großen Verbündeten Frankreich deckten. Napoleon - bekanntlich mit einer österreichischen Kaisertochter verheiratet - zog dennoch künftige Kriege gegen Habsburg in seine strategischen Überlegungen mit ein. Und favorisierte für eine bayrische Landesfestung daher eher Passau oder Regensburg.

Zwischen 1805 und 1813 stand Bayern viermal an Frankreichs Seite im Krieg, hatte die Ausgaben dafür zu finanzieren. Damit standen keine Mittel für einen Festungsbau zur Verfügung. Durch die Napoleonischen Kriege aber war ein „neues Bayern" entstanden, das eigene Interessen erkannte und außenpolitisch durchsetzen wollte. Mit Max I. Joseph war darüber hinaus ein Regent am Ruder, der eine militärische Ausbildung genossen hatte und daher in solchen Fragen durchaus mitreden konnte, „(er) entschied sich 1813 für Ingolstadt, es sollte keine Rücksicht auf die Wünsche des Kaisers in Paris genommen werden." (Ernst Aichner, a.a.O. ) Aichner fährt fort: „ Quälenden Auseinandersetzungen mit Napoleon I. entging man dadurch, dass Bayern - nicht zuletzt unter dem Eindruck der Katastrophe in Russland im Jahre 1812 - in die Allianz der Gegner Frankreichs übertrat." (ebenda)

Angesichts der Wirren, die der Zusammenbruch der napoleonischen Herrschaft in Europa hinterließ, und der äußerst strapazierten Finanzen Bayerns wurde 1817 der Gedanke an eine Festung Ingolstadt wieder fallen gelassen und der Gesundung der Staatsfinanzen Vorrang gegeben.

 

VI. Entscheidungen

Zehn Jahre nach Ende der napoleonischen Kriege trat unter König Ludwig I. der Festungsbau in seine entscheidende Phase. Oberst von Streiter wurde zum Festungsbaudirektor berufen. Er favorisierte die alte circulare Festungsbauweise und berief sich dabei auf Dürer`sche Gedanken. Er arbeitete bei seinem Entwurf eng mit Leo von Klenze zusammen, einem zweifellos genialen Architekten, der zudem - gerade deshalb- hoch in der Gunst des Königs stand. Insoweit war es keine allzu große Überraschung, dass sich Ludwig für den sogenannten „erhöhten Entwurf" Streiters und damit gegen die von Oberst von Becker vertretene, neuere polygonale Festungsarchitektur entschied. Am 24. August 1828 legte der König beim (heute so genannten) Reduit Tilly feierlich den Grundstein für die Tillyveste und gab damit den Auftakt zum fast ein Viertel Jahrhundert dauernden Bau des ersten Festungsrings, der „Hauptumwallung" bei dem bis zu 7000 Mann mit Schanzarbeiten beschäftigt waren: Die größte Staatsbaustelle im Königreich Bayern.

 

VII. Der Streit um das beste Festungsbausystem

Von Anfang an hatte es Einwände gegen das circulare Bausystem gegeben, wie es nun am südlichen Donauufer (mit dem Reduit Tilly und den Türmen Triva und Baur als heute erhaltene Prachtbauten) sichtbar ist." Im Verlaufe der jahrelangen Diskussionen wurde der General Heideck Führer der militärischen Opposition, obwohl er ein Duzfreund von Streiters war. Heideck hatte eine grobe Skizze für ein „modernes" System gefertigt. Man kann ihn daher als geistigen Vater der polygonalen Befestigung von Ingolstadt bezeichnen..." (ebenda).

In einer erneuten Kommission dominierten die Gegner Streiters, und nach längerem Ringen, 1832, wurde Oberst von Becker neuer Festungsbaudirektor. Unter ihm wurde fortan (nördlich der Donau) nach dem polygonalen System gebaut.

Aufgrund dieser Entwicklung kann Ingolstadt für sich in Anspruch nehmen, ein lebendiges Freilichtmuseum der Festungsbaukunst des 19. Jahrhunderts zu sein, zumal mit dem Fort Prinz Karl ein Beispiel der Fortentwicklung im späten 19. Jahrhundert hinzu kommt.

 

VIII. Die polygonale Festung

Die Stadt lag damals noch ausschließlich nördlich der Donau. Ihre Umwallung begann mit der (weiteren) Grundsteinlegung am 25. August 1834 auf dem Gelände östlich des Neuen Schlosses durch den seinerzeit ranghöchsten Offizier der bayerischen Armee, Feldmarschall Fürst Wrede. Vorausgegangen war dem das Gesetz vom 1. Juli 1834, mit dem der Landtag 18 310 000 Gulden bewilligte (sie zugleich aber als unüberschreitbare Grenze bezeichnete, sozusagen die Ausgaben deckelte).

15 Jahre wurde nun weiter an der Festung gebaut: „Eine Meldung vom 1. Juli 1849 besagt, dass die Festung verteidigungsfertig ist und am 1. Oktober 1850 wurde das letzte Werk übergeben" (Ernst Aichner, a.a.O.).

1855 wurde die Festungsbaukommission aufgelöst. Das Kriegsministerium zog damit klarsichtig die Konsequenz aus der Tatsache, dass der Landtag weiteren Baumaßnahmen unter keinen Umständen zustimmen würde. Hätte er seinerzeit jemand gefragt, ob es je einen zweiten, gar einen dritten Festungsring um die Stadt (und damit ein Fort Prinz Karl) geben würde, wäre er vermutlich als ein für die praktische Politik ungeeigneter, politischen Illusionen nachjagender Mensch verspottet worden.

Die Befestigungsanlagen selbst, aber auch die vielen funktionalen Zubauten prägten das städtebauliche Gesicht der Stadt (und sind bis heute im Stadtbild ablesbar). Soweit ist Ingolstadt geprägt von der Grundstruktur einer typisch wittelsbachischen mittelalterlichen Stadtanlage, den massiven städtebaulichen Akzenten aus der Zeit Herzog Ludwigs des Gebarteten (mit Neuem Schloss im Osten und Münster im Westen), sowie der Militärarchitektur der Umwallung(en) und den Backsteinbauten im Stadtkern.

Die Anlagen selbst sind vielfach beschrieben worden (zuletzt in monographischer Darstellung: Gerhard Wickern und Eduard Eiser; Die Bayerische Landesfestung Ingolstadt; Teil 1: Führer durch die Festungsanlagen; Ingolstadt 2008 - der sich im Wesentlichen mit dem ersten Festungsring, der Hauptumwallung, beschäftigt. Ferner: der Abschnitt „ Beschreibung der Werke „ im Text von Ernst Aichner im Katalog zur Jubiläumsausstellung, a.a.O. S 154 - 156; ferner der Text „ die Bayerische Landesfestung „ im Vorspann zur „ Denkmaltopographie Ingolstadt „, herausgegeben vom bayerischen Landesamt für Denkmalpflege, München, 2002, insbesondere Seiten CXI - CXIII ), so dass hier auf eine Beschreibung im Detail verzichtet werden kann.

Festzuhalten aber ist die „ Charakterisierung der Ingolstädter Befestigung „ (wie sie Ernst Aichner ( a.a.O.) vornimmt. „ Jahrhunderte lang hatte die bastionäre Befestigung in Europa dominiert, obwohl man erkannt hatte, dass die niedere Grabenbestreichung problematisch und die Bildung starker Abwehrbatterien auf den vielfach gebrochenen Wällen nicht möglich war. Nach den napoleonischen Kriegens sind es gerade preußische und österreichische Ingenieuroffiziere gewesen, die der polygonalen Befestigung zum Durchbruch verhalfen. Für diese sollte die Möglichkeit von starken Geschützaufstellungen - gedeckte Werke zu niederen Bestreichung der Gräben sowie die abschnittsweise Verteidigung kennzeichnend werden. Bayern hat sich zweifellos an preußischen Vorbildern orientiert, aber Becker gelang gerade mit den regelmäßigen Fronten vor Ingolstadt - eine sehr eigenständige Entwicklung. Diese sollte sich zeigen, als mit Aufkommen der gezogenen Geschütze viele bestehende Werke bedroht waren, dagegen die Ingolstädter Kaponnieren von den neuen Geschützen nicht gefährdet waren. Man kann Ingolstadt als eine von der „ Neupreußischen Befestigung „ beeinflusste Polygonalbefestigung charakterisieren „.

 

IX. Stückweiser Ausbau bis hin zur Kriegsgefahr von 1859

Nachdem die Festungen Rastatt und Ulm errichtet waren, minderte sich der Druck, Ingolstadt als Kriegsmateriallager und Instandhaltungswerkstätte auszubauen. er (spätere) General von der Tann war der Ansicht, Feldwerke müssten erst nach Eintritt des Kriegsfalles errichtet werden (auf den Bau von Vorfesten wurde 1849 vorläufig verzichtet).

Im Kriegsfall waren für Ingolstadt 12.000 Mann mit 500 Pferden vorgesehen, Artilleristen sollten über 500 Geschütze bedienen können.

So begnügte man sich mit den bei einer derart gewaltigen Anlage unvermeidlichen Ausbesserungen, die schon deshalb geboten sind, weil der frühere getätigte Aufwand eine Vernachlässigung verbietet und weil die Hoffnung auf Weiterentwicklung bei einigen Engagierten nicht schwindet.

Nur in Stichworten: es gelang der Bau der Fronte Deroy, die Errichtung eines bombensicheren Schlachthauses (1851 / 52); im Zuge des drohenden Krieges 1859 gegen Frankreich erging der Befehl zur Armierung und Verstärkung der unregelmäßigen Fronten, der Bau von Minensystemen 1859 bis 1862 unter dem Glacis („die es den Verteidigern ermöglichte, Gräben und andere Stellungen des Angreifers im Bereich des Glacis zu sprengen - Ernst Aichner , a.a.O.).1859 erhielt Ingolstadt eine Schiffsbrücke - bei einer Belagerung war schließlich die Zerstörung der Donaubrücke zu befürchteten. Die Schiffsbrücke erhielt eine eigene Remise, alten Ingolstädtern durchaus noch bekannt, die so genannte Schiffsbrückenremise, eine ingenieurmäßige Holzkonstruktion, südlich der Donau, an die Infanteriemauer angelehnt - sie wurde, im breiten denkmalpflegerischem Einvernehmen im Vorfeld zur Landesgartenschau 1992 zerlegt und im Fort Prinz Karl eingelagert. Unter dem Eindruck des drohenden Frankreichkrieges 1859 wurde Ingolstadt dann an das bayrische Telegraphienetz angeschlossen (erstaunlicherweise war der zentrale Ort der Landesverteidigung vom Bahnnetz nicht erfasst, eine Nachlässigkeit, die der 66- er Krieg als untragbar beweisen sollte).1859 begann der Bau des für überaus wichtig gehaltenen bombensicheren Kriegsspitals (der heute so genannten Flandernkaserne), das 1864 fertig gestellt wurde, wobei eingeplant war, es in Friedenszeiten als Kaserne zu verwenden. „ Allen Verantwortlichen aber war klar, dass Ingolstadt ohne starke Vorwerke eine unfertige Festung war. „ ( Ernst Aichner, a.a.O. )

 

X. Der 66- er Krieg

Die Bayerische Militärführung wollte künftige Kriege mit einer Feldarmee durchaus offensiv führen, eine Niederlage aber war kluger Weise (immer) einzurechnen - und für die geschlagene Armee ein Rückzugsort vorzusehen. Ingolstadt galt daher für als prädestiniert und (wie anno 1632) als eroberungssicher.

1866 wuchs die Gefahr eines Krieges des preußischen Nordens gegen Süddeutschland, der am 20. Juni auch ausbrach. Im „Deutschen Einigungskrieg" zwischen Preußen und dem Deutschen Bund - der durch Bayern und Österreich verteidigt wurde - erwartete Bayern einen Sieg der bayerischen Feldarmee, wurde aber durch Königgrätz und die erste Niederlage des bayerischen Feldheeres enttäuscht.

Massive Armierungsarbeiten an der Festung waren die Folge.( Eine Episode dieser Zeit war namensgebend für den kleinen Band historischer Anekdoten: Gerd Treffer, Als man auf die Preußen noch schießen durfte, Ingolstadt, 2006). Eilig wurde ein Ring aus Feldwerken errichtet, die hauptsächlich aus Erdwällen und einfachen, aus Holz aufgeführten Schutzräumen mit Erdüberdachungen bestanden. Die drei ursprünglich vorgesehenen Vorwerke nördlich der Donau wurden weiter nach außen verschobenen und (provisorisch) in einfacher Erdbauweise errichtet. Dieser Vorwerksgürtel hatte einen doch Messer von rund fünf Kilometern.

Der Krieg von 1866 brachte die Erkenntnis, dass die Festung unfertig und zu verbessern sei. 1867 erging der Beschluss zum Abschluss der Arbeiten am Vorwerksgürtel - die Werke wurden in „passagerer Bauweise „ (aus Erde und Holz) errichtet (und eine Besatzung nur im Verteidigungsfalle vorgesehen).

Nach dem Krieg von 1866 (und dem Ende des Deutschen Bundes ) war erneut die (alte) Situation hergestellt, das auch von Osten ein Angriff denkbar war. Es galt nicht als unwahrscheinlich, dass Österreich für Sadowa / Königgrätz Rache nehmen würde. Die Militärführung beschloss, an Stelle der einfachen Feldwerke von 1866 permanente, starke Vorwerke zu errichten, ferner zum Schutz der nun angelangten Eisenbahnlinie von München eine Eisenbahnbatterie zu erbauen. Der Krieg von 1870 veranlasste Verstärkungen am Vorwerksgürtel. Bald aber war klar, dass kein französischer Vorstoß nach Süddeutschland zu befürchten war und Ingolstadt wurde (erstmals) als Kriegsgefangenenlager bekannt. (Bekannt wurde insbesondere der Bericht des französischen Offiziers Quesnay de Beaurepaire, der von seiner Gefangenschaft und von seinem Leben in der Stadt ein farbiges Bild in einem Buch zeichnete. Hinzuweisen ist auch auf die Tatsache, dass zahlreiche Maler sich der Szenen annahmen, die sich durch die Gefangenschaft der französischen Kolonialtruppen - ihrer Exotik wegen ergaben - und die mit dem Titel „Afrika in Bayern" beschrieben wurden.

 

XI: Die Vorwerke

Allerdings war der Krieg längst vorbei, ehe die Arbeiten an den drei Vorwerken - man hätte , meint Aichner, auch Forts sagen können - Wrede ( später Fort VI), Max Emauel ( später Fort IV) und Haslang (später Fort I) nach einer modernisierter Planung abgeschlossen wurden. Gerhard Wickern schreibt (im zweiten Band, a.a.O.), der Vorwerks- und Festungsgürtel sei von Anfang des Festungsbaus an, also bereits bei Baubeginn 1828, geplant gewesen: „ Die Vorwerke sollten ähnlich wie in Germersheim in der Nähe der Stadtumwallung liegen und diese verstärken. „ Wenige Jahre später war der Gürtel in Folge der vorangetriebenen Waffentechnik bereits wieder veraltet, „ und ein neuer Fortgürtel mit größeren, an die weiter entwickelte Geschützreichweite angepasste mit einem Durchmesser von 15 Kilometern wurde notwendig. „

Die drei Außenforts wurden in diesem erweiterten Gürtel einbezogen und damit zu Schwesterforts des Fort Prinz Karl, das Anlass dieser Betrachtung ist.

 

XII. Die Rolle der Festung im Neuen Deutschen Reich.

Welche Rolle die Bayerischen Festung denn künftig, nach der so genannten deutschen Einigung und Preußens Aufstieg zur Vormacht spielen sollte, war umstritten. Moltke wollte Ingolstadt ganz aufgeben (vgl.: in: Geschichten und Gesichter, a.a.O.). Auch die so genannte Landesverteidigungskommission (in der Bayern, wohlgemerkt, nicht vertreten war), war für die Aufgabe der letzten Festung im rechtsrheinischen Bayern. Dem widersetzte sich der bayrische Kriegsminister Pranckh entschieden. Er verlangte einen gesicherten Waffenplatz, geschützte Unterbringung der technischen Institute der bayerischen Armee.

Die über die speziellen militärpolitischen Fragen hinausgehende politische Dimension hat Ernst Aichner ( in: Geschichten und Gesichtern, a.a.O) heraus gearbeitet: „ Es war kein geringerer als Bismarck, der die politische Brisanz dieser Frage erkannte und ein Gespür dafür besaß, dass Festungsbau auch etwas mit Psychologie zu tun hat, weil er ein gewisses Gefühl der Sicherheit vermittelt. „

Unter diesem Gesichtspunkt ist auch die häufig anzutreffende Bemerkung zu beurteilen, der (neuere) Ingolstädter Festungsbau sei deshalb überflüssig gewesen, weil die Festung nie belagert oder berannt worden sei. Festungen (und extrapolirt auf die heutige Zeit: zweitschlagfähige Waffensysteme) entwickeln bereits durch ihre bloße Existenz „ abschreckende „ Wirkung und sind ebenso psychologische wie realpolitische Zeichen und Mittel der Verteidigungsbereitschaft und -fähigkeit.

Das Bismarcksche Kalkül stellte aber noch andere Aspekte in Rechnung: „ Bayern war ja nicht gerade mit fliegenden Fahnen in das neue Reich eingetreten und im bayerischen Landtag saßen noch zahlreiche Abgeordnete, welche dagegen gestimmt hatten. Eine Auflassung der Festung Ingolstadt hätte allen Gegnern der Reichsgründung eine höchst willkommene politische Munition geliefert... „ (ebenda).

 

XIII. Ludwig II. und die Festung

Ludwig II. hatte - wie man weiß - widerwillig, aber immerhin , als Fürst des ältesten deutschen Regentenhauses dem preußischen König den deutschen Kaisertitel angeboten.

Für militärische Fragen hatte der „ Märchenkönig „ kein ausgeprägtes Verständnis, dafür war er höchst empfindlich, wenn es um eine vermeintliche oder wirkliche Schwächung oder Schmälerung seiner Rechte ging. „Pranckhs geschickter Schachzug „ (Aichner ) war, Ludwig in der Frage der Festung Ingolstadt zu motivieren und diese dürfte „ das einzige militärische Problem gewesen sein, in welchem Ludwig II. eine klare und bestimmte Haltung eingenommen hat „ ( Ernst Aichner, in: Geschichten und Gesichter, a.a.O).

Ingolstadt blieb die einzige bayrische Festung die weiter ausgebaut werden sollte. Landau in der Pfalz wurde entfestigt , Germersheim blieb im status quo. Ingolstadts sollte - das stand außer Frage in der in der bayerischen Diskussion und nur auf sie kam es fortan an - einen vorgelagerten Fortgürtel erhalten. Fraglich waren nur noch die Standorte.

 

XIV. Forts in vorderster Linie

Überlegungen bezüglich der Platzierung hatten insbesondere die Entwicklung der Waffentechnik zu berücksichtigen. Wickern schreibt aus dem Betrachtungswinkel des Ausbaus nach dem Klick von 1870 zu Recht: Nachdem die Erkenntnisse dieses Krieges in Ingolstadt umgesetzt worden waren, „ war die Landesfestung Ingolstadt 1872 komplett fertig und auf dem damaligen Stand der Technik „. (Band 2, Der Vorwerks- und Fortgürtel, a,a,O.). Er fährt nahtlos fort: „ Modernität aber war schon damals eine flüchtige Angelegenheit. Bereits wenige Jahre später musste auf Grund der Fortschritte in der Geschütztechnik und der damit noch weiter gestiegenen Reichweite der Kanonen ein noch weiter außen liegender Ring von Bildfestungsanlagen... projektiert werden. „ (ebenda).

In der Tat sollte die Kernfestung mit den (noch hierher zu verlagernden) Technischen Instituten (moderner formuliert, den Rüstungs- und Forschungsbetrieben) und den Verkehrsknoten der Bahn geschützt und so lange wie möglich dem Beschuss anrückender feindlicher Truppen entzogen werden. Wie das zu bewerkstelligen wäre, war Gegenstand erbitterter Debatten zwischen Generalstab und Kriegsministerium. Der Stab plädierte für ein näher an der Kernfestung liegendes, aber damit engmaschigeres System. Das Ministerium schob die neuen Forts weit hinaus und setzte sich mit seinen Planungen durch.

1875 begannen die ersten Arbeiten am späteren Fort X - das letzte fertig gestellte Fort (Orff) wurde 1882 übergeben. Ein Gürtel von marathonischem Ausmaß - 42 Kilometer im Kreisumfang - umgab künftig Ingolstadt.

Begonnen wurde mit dem Bau der drei südlich der Donau liegenden Forts, es folgte das nach Osten gerückte Fort VI. Das erste Fort nach Westen hin kam dann mit Fort II ( Hartmann) - ein Hinweis dafür, dass die Bayerische Armeeführung einen Angriff von Österreich her für wahrscheinlicher hielt als eine Attacke von Frankreich herkommende Attacke.

Für den Bau des Gürtels wurden 12 Millionen Mark aus Mitteln des Deutschen Reiches aufgewendet. Wegen spezieller topographischer Ursachen hatte das Königreich Bayern 950.000 Mark aus eigenen Haushaltsmitteln beizusteuern.

 

XV. Die Bauten des Fortgürtels

Als Außenforts - Schwesterforts des Prinz Karl - entstanden hier in stichwortartiger Übersicht:

Fort II (Fort Hartmann) nordwestlich vom Hummelberg; Bauzeit 1877 - 88, trockener Graben, 18 Wallgeschütze;

Fort III auf dem Kraiberg, südlich Gaimersheim (Fort Von der Tann); Bauzeit 1877 - 1887, trockener Graben, 26 Wallgeschütze;

Zwischenwerk 3 (Fort III a), auf dem Ochsenthomerberg südwestlich Wettstetten; Bauzeit 1879 - 1882, trockener Graben, 12 Wallgeschütze (zwei davon in einem Panzerdrehturm);

Fort V (Fort Orff), auf dem Rauhen Buckel, westlich Hepberg; Bauzeit 1878 - 1882;

Fort V a, Auf dem Waidhausberg, östlich Kösching, Bauzeit 1879 - 1883, trockener Graben (davon zwei in einem Panzerdrehturm);

Fort VI (Fort Prinz Karl), auf dem Großen Weinberg, Bauzeit 1877 - 1881, trockener Graben, 22 Wallgeschütze;

Fort VIII am südöstlichen Rand von Manching, Bauzeit 1875 - 1878, nasser Graben, 22 Wallgeschütze;

Fort IX, Am Militärkanal, südwestlich Oberstimm, Bauzeit 1878 - 1879, nasser Graben, 30 Wallgeschütze;

Zwischenwerk 8, südöstlich Zuchering. 1879 errichtet, kein permanenter Ausbau;

Fort X, zwischen Hagau und Zuchering, Bauzeit 1875 - 1878, nasser Graben, 22 Wallgeschütze;

 

XVI. Die Grundidee

Grundlage des Konzepts der Außenforts war die Ausgangsidee, das potentielle Vorrücken feindlicher Detachements in geringerer Stärke nicht gänzlich verhindern zu können, den Schutz der Kernfestung als militärischem Lebensnerv aber vor massiven feindlichen Attacken zu schützen. In der Tat wäre es für größere feindliche Truppenkonzentrationen nicht ratsam gewesen, den Weg zwischen den Außenforts hindurch zu suchen, die sie unverzüglich unter massives gekreuztes Feuer genommen hätten. Voraussetzung dafür war, dass diese Fort praktisch nach Außen abgeschlossen und in sich autarke Einheiten (mit eigenen Versorgungseinrichtungen) darstellten - insoweit uneinnehmbaren mittelalterlichen Burgen nicht unähnlich, aber mit weitreichender Feuerkraft und überlegter untereinander kombinierter Bestreichungsfläche ausgestattet.

 

XVII. Fort Prinz Karl

Als Teil dieses Dispositives wurde das Fort Prinz Karl ursprünglich für eine Besatzung von 600 Mann und eine Bestückung mit 22 Wallgeschützen gebaut.

Die Beschreibung des Forts wird hier (mit freundlicher Genehmigung des Urhebers) dem Buch „Die Bayerische Landesfestung (Teil II: Der Vorwerks- und Fortgürtel) von Gerhard Wickern und Eduard Eiser entnommen.

„Die charakteristische fünfeckige Form erklärt sich aus seiner Funktion: Im Innern des Forts waren hinter einem hohen Erdwall die Geschütze aufgestellt. Da das Fort Teil eines ringförmigen Systems war, hat der nach außen gerichtete Hauptwall einen leichten Knick in der Mitte. Um die Zwischenräume zu den Nachbarforts ebenfalls beschießen zu können, wurde an beiden Enden noch jeweils ein kürzeres, seitlich ausgerichtetes Stück Wall (die sog. Flanke) mit weiteren Geschützpositionen hinzugefügt. Die Rückseite bildet ein großes, in diesem Fall zweigeschossiges Gebäude, die sogenannte Kehlkaserne, in der die Besatzung des Forts untergebracht war. Die ganze Anlage ist von einem ca. 7 m breiten trockenen Graben umgeben, der etwa 5 m tief in den Boden einschneidet und von hohen Mauern begrenzt wird. Der Graben wird zusätzlich verteidigt durch sogenannte Grabenkoffer (Kaponnieren). Diese sind Festungsgewölbe (Kasematten), aus denen über Schießscharten parallel zur Grabenachse gefeuert werden kann. Die Kaponnieren befinden sich jeweils an den Ecken des Grundrisses, also an den Knickstellen des Hauptwalls.

Zwischen den einzelnen Geschützpositionen gibt es kurze Querwälle (Traversen) zum Schutz gegen seitlichen Beschuss. Man unterscheidet dabei zwischen Volltraversen (einfachen Erdwällen) und Hohltraversen, in die Festungsgewölbe mit verschiedenen Funktionen eingebaut sind. Im Fort Prinz Karl gibt es Hohltraversen mit Schutzräumen für die Bedienmannschaften, Munitionsräume, Treppenabgänge in die tiefer liegenden Gewölbe und Abstellräume für kleinere Geschütze.

Bereits 10 Jahre nach der Fertigstellung 1882 wurde das Fort modernisiert und dabei tiefgreifend umgebaut. Die Artillerie wurde weitgehend in die Anschlussbatterien außerhalb des Forts verlagert, die Schutzdecken wurden mit dem neu erfundenen Beton verstärkt, verbesserte elektrische Signaleinrichtungen und Munitionsaufzüge wurden eingebaut und auf dem Hauptwall wurden zwei gepanzerte Beobachtungsstände errichtet".

Ergänzend zum letzten Absatz bemerkt ein Text zum Fort Prinz Karl (www.geoin.de/denk/denkmal_2010_online.minimal/index.html): „Kaum errichtet entsprach es schon nicht mehr dem neuesten Stand der Wehrtechnik. Zu seiner Verstärkung wurden deshalb das Zwischenwerk nordöstlich des Dorfes (Vorwerk genannt, heute von Siedlungen eingeschlossen) und das Zwischenwerk in der Räuberschütt, ferner 3 Munitionsräume und 2 Infanterieräume zwischen Großmehring und dem Fort Prinz Karl und außerdem die Batterie ,Paarmündung' angelegt". - Es folgt der Hinweis: „Von diesen Anlagen finden sich in der Flur zum Teil noch Ruinenreste".

XVIII. Die Namensgebung von Ingolstädter Festungswerken

Unter nachgerade extremen Anstrengungen erstellten Festungsbauten einen Namen zuzuordnen, war eine einmal hochpolitische, zum anderen eine nach dem Protokoll der Armee heikle und schließlich unter den potentiellen Anwärtern schwierige Entscheidung (vergleichbar in etwa, wenn auch in anderem Maßstab, und nach Kriterien des militärischen Verdienstes, der Benennung eines heutigen neuen Flughafens nach Charles de Gaulle, John F. Kennedy, Franz-Josef Strauß).

Was die Hauptumwallung betraf, sollten nach einer Verfügung des Kriegsministeriums von 1842 durch die Namenspatronage in erster Linie (höchste) Offiziere geehrt werden, die sich in den Napoleonischen Kriegen hervorragend ausgezeichnet hatten. Die fünf regelmäßigen Fronten am linken Donauufer erhielten die Namen Raglovich, Rechberg, Zoller, Vieregg und Pappenheim - die unregelmäßigen Fronten schlossen sich mit Butler, Preysing und (sobald ausgeführt) Deroy an. Die Kavaliere erhielten die Namen Dallwigk, Heideck, Elbracht, Spreti, Hepp, Zweibrücken. (Nur nachrichtlich: Der Münzberg-Kavalier und die Neue Eselsbastion, beim Neuen Schloß, behielten ihre traditionsreichen Namen). Der Brückenkopf hieß Tillyveste, seine Fronten trugen die Namen Streiter, Becker und Gumppenberg. Neue Namen gab es im Bereich der unregelmäßigen Fronten. Der Frauenkavalier (am ausspringenden Winkel der Fronte Butler) erhielt den Namen „Baur", der „Rote Turm" am Münzbergkavalier den Namen „Triva".

Nicht minder bedeutsam war die Benennung der Forts in den 1880er Jahren, wobei deutlich wird, dass eine ganze Reihe von Forts allein die Nummernzahl behielt und nur wenige (vier) nach Personen benannt wurden.

Das Fort II wurde nach Jakob Freiherr von Hartmann benannt (Verfügung des Bayerischen Kriegsministeriums vom 24. Februar 1884). Hartmann war im Krieg von 1870/71 Kommandierender General des II. Armeekorps gewesen.

Das Fort III trug den Namen Von der Tann. (Verfügung des Bayerischen Kriegsministeriums vom 24. Februar 1884). General Freiherr von und zu der Thann - Rathsamhausen, hatte im Krieg von 1870/71 das I. Armeekorps geführt.

Das Fort V wurde nach General Karl von Orff benannt, der sich im Krieg von 1870/71 sehr bewährt hatte.

Bleibt Fort VI - das Fort Prinz Karl. Es wurde (erst später, nämlich 1895) nach Prinz Karl von Bayern benannt. Ernst Aichner hält fest: „Es war eine demonstrative Ehrung für den Führer der Bayerischen Armee im Krieg von 1866, den viele für die Niederlage verantwortlich gemacht hatten".

Halten wir fest: Während die anderen Festen des äußeren Gürtels, denen namentliche „Patrone" zugeordnet wurden, Persönlichkeiten des 70/71er-Krieges auszeichneten (und diese in den 1880er-Jahren erfolgte), wurde Fort VI erst gut 10 Jahre später benannt und diesmal nach einem General, der nicht am (relativ siegreichen, letzten Krieg beteiligt gewesen war, sondern am vorangehenden (sozusagen verlorenen) Krieg beteiligt gewesen war.

XIX. Der Namensgeber des Forts VI; „Le Beau Prince de Bavière"

Das Fort Prinz Karl wurde nach Karl Theodor Maximilian August Prinz von Bayern genannt, der am 7. Juli 1795 in Mannheim als jüngerer Sohn des bayerischen Königs Max I. Joseph zur Welt kam. Der Prinz erhielt im Hinblick auf die ihm vorbestimmte Laufbahn eine rein militärische Erziehung.

Bereits mit 18 Jahren, 1813, nahm er als Generalmajor und Brigadier der Infanterie an der Seite Wredes an fast allen Schlachten der sogenannten Befreiungskriege teil. (Besetzung von Frankfurt im Oktober 1813, Schlachten von Brienne und Arcis).

„Nicht höfischer Courtoisie, sondern allseitig anerkanntem Verdienst verdankte er die Ritterkreuze der militärischen Orden Baierns, Österreichs und Russlands, Auszeichnungen, welche statutengemäß nur auf dem Schlachtfeld erworben werden können" (ADB). Nach dem (ersten) Pariser Frieden begleitete er seinen Vater zum Wiener Kongress, wo er eine so gute Figur abgab, dass man ihn den „schönen bayerischen Prinzen" nannte. In den Folgejahren wurden indes seine Vorstellungen zur bayerischen Armee nicht realisiert. Erst der Tod Wredes stellte ihn auf Order seines königlichen Bruders an die Spitze der bayerischen Armee.

1841 wurde Karl so Feldmarschall und Inspekteur der Bayerischen Armee.

1860 wurde Prinz Karl Oberbefehlshaber des siebten deutschen Bundesarmeecorps.

Das Corps galt als tüchtig und excellent. Beim Ausbruch des Krieges von 1866 sah man in Bayern (und Süddeutschland) die Kriegschancen durchaus optimistisch.

Es ist hier nicht Ort, den Kriegsverlauf nachzuzeichnen, der schließlich in einen für Bayern demütigenden Waffenstillstand mündete.

Im Verlauf der Kampfhandlungen hatte es geheißen: „Die Mehrheit des bayerischen Volkes verlangte aufs Entschiedenste, dass unter allen Umständen die Waffenehre gerettet, dass der Schein vermieden werde, als sei von Anfang an der Widerstand nicht ernstlich gemeint gewesen". (ADB).

Nach Gefechten rund um Würzburg trat am 2. August 1866 der genannte Waffenstillstand in Kraft. Unmittelbar danach legte Prinz Karl das Kommando über das (faktisch schon aufgelöste) achte Corps nieder. „Die bayerische Armee hätte nun für den Fall, dass sich die Friedensverhandlungen wieder zerschlagen hätten, in eine gefährliche Lage gerathen können, da sich inzwischen in ihrem Rücken das zweite preußische Reservecorps, das aus Sachsen in Bayern eingedrungen war, eingekeilt hatte und am 31. Juli schon bis Nürnberg vorgedrungen war. Prinz Karl zog sich also auf die Donaulinie zurück, um für alle Fälle an der Festung Ingolstadt einen sicheren Stützpunkt zu haben". (ADB).

Tastsächlich wurde aber der Frieden zwischen Bayern und Preußen unterzeichnet. Prinz Karl gab dies durch Tagesbefehl am 2. September bekannt und verabschiedete sich von der Armee. Er sah sich heftigen Anwürfen ausgesetzt. „Missvergnügen und Unwille über getäuschte Hoffnungen ließen damals die gehässigsten Urtheile über die Führung der bairischen Armee laut werden, wodurch sich der Prinz aufs Tiefste verletzt fühlte...." (ebenda).

Nach dem Friedensschluss zog sich Prinz Karl, nach Aufgabe aller militärischen Ämter, gänzlich vom öffentlichen Leben zurück und lebte fortan auf seinem Schloss am Tegernsee.

Zum Privaten: in Folge einer morganatisch geschlossenen (ersten) Ehe mit Marie-Anne-Sophie Petin (1796-1838), (die daraufhin Gräfin von Bayrstorff wurde), hatte Prinz Karl seine potentiellen Thronansprüche verloren. Drei Töchter gingen aus dieser Ehe hervor. Die zweite Ehe mit Henriette Schoeller von Frankenburg blieb kinderlos.

In München findet sich in der Briennerstraße das Palais Bayrstorff-Almeida, der 1824 errichtete Wohnsitz seiner ersten Frau. Deutlicher auf den Prinzen aber deutet das „Prinz-Karl-Palais" hin, das die Prinzregentenstraße abschließt.

Am 16. August 1875 wurde Prinz Karl am Tegernsee von seinem Pferd abgeworfen und starb augenblicklich.

 

XX. Die Festung im Ersten Weltkrieg - frühes potentielles Luftkriegsziel

Die militärische Bedeutung der Festung im Ersten Weltkrieg ist vergleichsweise gering. Es waren „nicht die Festungswerke, sondern die technischen Institute, die eine ungeheure Ausweitung erfuhren" (Ernst Aichner; in: Gesichter und Geschichten; a.a.O.).

Aichner verweist auch auf die Episode des „Luftangriffs" auf München (siehe dazu auch: Gerd Treffer; Weilst nur grad da bist, Maxl; Episoden bayerischer Geschichte; 2006). Im November 1916 hatte ein (einzelner) französischer Pilot einige Bomben auf den Münchner Hauptbahnhof gezielt abgeworfen. (Im Übrigen wird im Zusammenhang mit dem später im Offiziersgefangenenlager Ingolstadt gefangengesetzten französischen Fliegerass - Commandant, später General - de Goys darauf Bezug genommen, dieser Ausnahme-Flieger habe die Badische Anilin-Fabrik „bombardiert"). Bis dahin hatte man die Gefahr eines Luftangriffs auf Ingolstadt nie ernsthaft in Betracht gezogen. Nach dem Münchner Angriff dachte man - vorsichtshalber - um. „In keinem anderen Ort in Bayern waren wichtige militärtechnische Betriebe so konzentriert, wie im Bereich der Festung" (Ernst Aichner; in: Geschichten und Gesichter, a.a.O.) - so gingen drei Flak-Batterien in Stellung, die am 23. Mai 1917 feuerbereit waren - dann aber, kurz vor Kriegsende, als sich die militärische Lage im Westen dramatisch verschlechterte, in die (bayerische) Pfalz überstellt wurden.

 

XXI. Das Offiziersgefangenenlager Ingolstadt

Ingolstadt wurde im Ersten Weltkrieg erneut Kriegsgefangenenlager - das mit 8000-9000 Gefangenen belegt war, und, wie Ernst Aichner (a.a.O.) zu Recht schreibt „von anderen bayerischen Lagern zahlenmäßig übertroffen wurde". Andererseits war Ingolstadt als „Offiziersgefangenenlager" von einzigartiger Bedeutung. Dafür wurden die Außenforts verwendet. Dort zog die Militäradministration jene alliierten Offiziere zusammen, die irgendwo im Deutschen Reich, zwischen Kiel und Lindau, einen Ausbruchsversuch unternommen hatten (bzw., denen der Ausflug gelungen war, die aber vor Querung der Grenze wieder ergriffen worden waren). Auf diese Weise kam in Ingolstadt die „Elite der Ausbrecher", will heißen die fine fleur der aus deutscher Sicht renitentesten, aus alliierter Sicht widerstandsfähigsten und mental belastbarsten Offiziere zusammen. Verwiesen sei hier nur auf Charles de Gaulle (Hauptmann beim 33. Infanterieregiment) oder Michail Tuchatschewski (Unter-Leutnant beim zaristischen Semjonov-Regiment), erster später Präsident der V. Französischen Republik, zweiter später Generalstabschef der Roten Armee und Vize-Volkskommissar der Sowjetunion. Auf andere herausragende Persönlichkeiten der (späteren) Zeitgeschichte wie General Catroux (Französischer Generalresident der Levante und Minister), Remy Roure (vom Figaro Littéraire), Marcel Diamant-Berger (Laureate der Academie Française) sei nur verwiesen.

(Eine literarische Darstellung dieser Epoche Ingolstadts - einschließlich der Schilderung der fünf Fluchtversuche de Gaulles, der gelungenen Fluch Tuchatschewskis, u.v.a.m., siehe: Gerd Treffer; Die ehrenwerten Ausbrecher; Regensburg, 1990).

 

XXII. Nach dem Großen Krieg

Die revolutionären Wirren nach Kriegsende und die Unsicherheit der folgenden Zeit bescherten der Festung - nun allerdings nicht im Hinblick auf die außenpolitische Verteidigungsfähigkeit, sondern eher mit Blick auf innenpolitische Unruhen - eine gewisse Wertschätzung. Allerdings zeitigte das Kriegsende auch eine „verhängnisvolle Zerstörung der föderalistischen Wehrstruktur in Deutschland..." (Ernst Aichner, a.a.O.). Im April 1920 wurden die Gebäude wie die Dokumente an das Deutsche Reich übergeben. Der Wideraufbau der Wehrmacht ließ dann in Ingolstadt „wieder eine große Garnison entstehen, doch die wirtschaftliche Scheinblüte der Dreißiger Jahre endete jäh in der Katastrophe des 2. Weltkriegs". Immerhin war aber 1938 die Festungseigenschaft von Ingolstadt aufgehoben worden. Ernst Aichner nennt dies „eine der vielleicht wichtigsten Entscheidungen in der Geschichte der Stadt" (ebenda). Er fährt fort: „Natürlich ist es nur Spekulation, aber eine Festung Ingolstadt wäre doch während des 2. Weltkriegs mit hoher Wahrscheinlichkeit Ziel eines umfassenden Flächenbombardements geworden, das vom Zentrum nicht mehr viel übrig gelassen hätte".

 

XXIII. Die Zerstörung der Außenforts

Als sich 1945 US-Truppen näherten, wurde die Stadt kampflos übergeben und niemand kam auf die Idee, die völlig veralteten Außenforts zu verteidigen.

Dennoch wurden (mit einer Ausnahme) alle zerstört.

Bis heute bleibt die Motivationslage der US-Militärverantwortlichen dazu letztlich ungeklärt. Aichner schreibt „umso überraschender musste es für Fachleute sein, dass die US-Armee nach Kriegsende begann, diese Forts zu sprengen"....

Ein gewisses Unverständnis lässt sich auch in der Darstellung der Denkmaltopographie ablesen. „Mit Ausnahme des Fort Prinz Karl sprengten amerikanische Truppen....alle Werke des Fortgürtels, obwohl diese längst veraltet waren".

Soweit dem Verfasser bekannt, gibt es keine eingehende Untersuchung zu den Motivationen oder Entscheidungsgründen der dafür verantwortlichen US-Offiziere. Dies erscheint insoweit verständlich, als aus dem Abstand objektive (militärische) Gründe nicht bestanden und eine entsprechende Untersuchung allenfalls auf eine professionelle Fehleinschätzung oder eine (individuelle oder kollektive) psychologische Einstellung zurückzuführen ist.

 

XXIV. Allein das Fort Prinz Karl....

Verschont von den Sprengungen der US-Armee blieb allein das Fort Prinz Karl. „Nach mündlicher Überlieferung geschah dies nur, weil das Fort voll von Munition war und sich daher auch die verantwortlichen Offiziere der amerikanischen Armee davon überzeugen ließen, dass eine Sprengung auch die Vernichtung der in unmittelbarer Nachbarschaft gelegenen Ortschaft Katharinenberg bedeutet hätte" (Ernst Aichner, Gesichter und Geschichten, a.a.O.).

An anderer Stelle (www.geoin.de, a.a.O.) heißt es: „Nach dem 2. Weltkrieg wurde es (das Fort Prinz Karl; G.T.) als Waffenlager der Alliierten benutzt; seitdem wurde dort noch vereinzelt Fundmunition entsorgt bzw. delaboriert".

Tatsache ist: allein Fort Prinz Karl blieb erhalten. Aichner schreibt: „Fort Prinz Karl muss... als ein höchst bedeutsames Denkmal zur Geschichte des deutschen Festungsbaus gewertet werden". (in: Geschichten und Gesichter, a.a.O.). In geoin (a.a.O.) heißt es: „Das Fort Prinz Karl gilt als das besterhaltene Fort dieser Art in Deutschland. Das Bauwerk ist praktisch original erhalten und gilt als Geheimtipp für Fortkenner".



[1]          . vgl.:www.stbain.bayern.de/hochbau/projekte/fortprinzkarl.php

[2]          .           Schreibt Ernst Aichner in seinem bemerkenswerten Aufsatz zur Ingolstädter Festungsgeschichte im Katalog zur Jubiläumsausstellung anlässlich des Stadtjubiläums „Geschichten und Gesichtern", herausgegeben vom Stadtmuseum Ingolstadt, Ingolstadt, 2000

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